FineArt Prints


Fine-Art-Printing bezeichnet das Drucken eines digitalen Fotos in höchster Qualität bezüglich Farbtreue, Farbsättigung, Schärfe, Tonwertreichtum sowie Langlebigkeit der Druckfarben und des Papiers. Der Druck erfolgt mit Pigmenttinten auf kartonstarke echte Papiere auf der Basis von Baumwolle oder α-Zellulose. Die Auswahl des Papiers sollte in Charakter und Tönung auf das Bild und seine Verwendung abgestimmt werden.

Beste Resultate werden nur mit sehr guten digitalen Vorlagen erzielt. Was dabei zu beachten ist, habe ich in den Tipps für bessere Bilder zusammengefasst. Ich betrachte es als Teil meiner Verantwortung, Ihre Bilder kurz in Bezug auf die Eignung für den Druck zu beurteilen. Wenn ein unbefriedigendes Ergebnis zu erwarten wäre, würde ich Sie benachrichtigen und das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Eine Übersicht der zur Zeit angebotenen Papiere und Formate finden Sie auf der aktuellen Preisliste.

Digitalfotos haben ein Seitenverhältnis von 1,5 (3:2) bzw. 1,33 (4:3), während das DIN-Format mit 1,41 (ca. 7:5) definiert ist. Unter Beibehaltung des Ausgangsformats entsteht also auf A4 zwangsläufig ein unbedruckter Bereich an den Rändern.


Drucke in DIN A4


Bilder in dieser Größe sollten in die Hand genommen werden. Dadurch entsteht nicht nur der optimale Betrachtungsabstand, es vermittelt sich über die Fingerspitzen ein Gefühl für die Schwere und Struktur des verwendeten Papiers. Das Foto kann ins Licht gehalten werden, so dass die Farben aufleuchten und die Beschaffenheit der Oberfläche (mit oder ohne Glanz) sichtbar wird.

Eine ideale Möglichkeit der Aufbewahrung und zugleich Präsentation sind Portfolioboxen, die in vielen Ausführungen angeboten werden. Der Druck kann mit einem dekorativen, weißen Rand erfolgen. Alternativ dazu kann man bei maximaler Ausnutzung des A4-Formats die verbleibenden schmalen Ränder abschneiden oder randlos drucken, wobei Teile des Bildes verloren gehen.


Poster in DIN A3 und A2


Für dekorative Zwecke, ob mit Passepartout und Rahmen oder randlos auf Alu-Dibond sollte es schon ein Foto in der Größe DIN A3 oder A2 sein. In normalen Wohnräumen kann durchaus bei gerahmten Fotos auf das Glas verzichtet werden. Es beeinträchtigt die Anmutung der edlen Papiere und ist auch nicht erforderlich um das Bild zu schützen.

Der Druck erfolgt mit beliebigen Rändern oder randlos innerhalb der DIN-Formate von 42,0 x 29,7 cm bzw. 59,4 x 42,0. Je nach Ausgangsformat wird entweder die lange oder die kurze Kante beschnitten. Soll das DIN-Format vollständig ausgenutzt werden, muss das Seitenverhältnis der Vorlage 1,41 (ca. 7:5) betragen.


Sondergrößen


Für ungewöhnliche Formate eignet sich der Druck auf Rollenmaterial von 17'' (43,2 cm) Breite. Das kann eine Panoramaaufnahme sein oder ein quadratisches Bildformat, bei dem weniger Verschnitt anfällt, als beim Druck auf DIN A2. Beim Druck von der Rolle ist zudem ein randloser Druck möglich, so dass die volle Breite von 43,5 cm ausgenutzt werden kann. Der Preis wird entsprechend der bedruckten Fläche berechnet.


Druckqualität


Als Drucker verwende ich einen Epson Stylus Pro 4900 mit einem Set von 11 K3-Pigmenttinten vom Hersteller. Es ist wie in einem guten Restaurant: Nicht die Töpfe kochen das Essen, sondern der Koch. Die Top-Geräte unter den Druckern sind heutzutage technologisch nahezu gleichwertig. Es kommt darauf an, dass man mit ihnen und der noch beteiligten Technik richtig umgehen kann.

Die «Zutaten», das sind in unserem Fall das Papier und die Tinte. Bei den Papieren verlasse ich mich auf die Produkte renommierter Produzenten. Welches Papier im Einzelfall das Richtige ist, hängt von den persönlichen Vorlieben, vom Charakter des Bildes und der späteren Verwendung ab. Als Tinte kommt für mich nur die Ultrachrome-Pigmenttinte von Epson in Frage, denn Sie sollen lange Freude an den Fotos haben.

Die «Zubereitung» muss vor allem dafür sorgen, dass von der digitalen Vorlage nichts verloren geht und nichts hinzugefügt wird. Für jedes Papier wurde z. B. ein eigenes Farbprofil erstellt. Was auf einem hochwertigen Monitor zu sehen ist, wird genau so auf das Papier gebracht. Wenn alle Parameter stimmen, erhält man einen Druck, der weit von dem entfernt ist, was der Discounter um die Ecke abliefert.